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Im Anschluss an unsere erste Warnung möchten wir heute die Vorgehensweise beleuchten, die auf den kalten Vertragsbruch durch den Hurghadaer Anwalt Herrn Walid Mohammed Jalal Abdelaziz Mohammed folgte. Es ist eine Chronik, die nicht nur von einem gebrochenen Vertrag zeugt, sondern von einer monatelangen Kampagne der Hinhaltetaktik, der leeren Versprechungen und der zunehmend absurden Ausreden.

Wir veröffentlichen diese Details, damit Investoren das Muster erkennen können – eine psychologische Zermürbungsstrategie, die darauf abzielt, den Geschädigten zur Aufgabe zu zwingen.

Die Spirale der leeren Versprechungen

Nachdem die erste Rate am 15. Juli 2024 nicht gezahlt wurde, begann ein zermürbendes Schauspiel, das sich über Wochen zog. Die Versprechen von Herrn Mohammed folgten einem klaren Muster der Deeskalation – von großen Zeiträumen zu immer kleineren, um den Anschein von unmittelbarer Handlung zu erwecken:

  1. Das ferne Versprechen: Zunächst wurde uns versichert, die Zahlung würde erfolgen, man müsse nur Geduld haben. Die ursprüngliche Vereinbarung lief ja ohnehin bis Ende 2025.
  2. Das nahe Versprechen: Als unser Druck zunahm, änderte sich die Taktik. Plötzlich sollte die Zahlung “Ende des Monats” erfolgen.
  3. Das unmittelbare Versprechen: Als auch dieser Termin verstrich, wurde die Frequenz erhöht. Die Zahlung käme nun “Ende der Woche”.
  4. Das tägliche Versprechen: Schließlich, auf dem Höhepunkt der Hinhaltetaktik, wurde uns täglich versichert, dass das Geld “heute” oder “morgen” ankäme.

Jedes dieser Versprechen wurde gebrochen. Es war eine bewusste Strategie, uns mit immer neuen, kurzfristigen Hoffnungen zu vertrösten und so von rechtlichen Schritten abzuhalten.

Der Gipfel der Absurdität: Von geschlossenen Banken und Bitcoin-Fantasien

Als die einfachen Zeitversprechen ihre Wirkung verloren, griff Herr Mohammed zu Ausreden, die seine Unglaubwürdigkeit endgültig zementierten:

  • Die “Banken-sind-geschlossen”-Lüge: An einem Punkt behauptete er, er habe das Geld erhalten, könne es aber nicht überweisen, da die Banken geschlossen seien. Eine im Zeitalter des internationalen Online-Bankings und der 24/7-Verfügbarkeit von Finanzdienstleistungen schlichtweg absurde und nachweislich falsche Behauptung.
  • Der “Bitcoin-Transfer”-Trick: Als nächstes schlug er vor, uns den geschuldeten Betrag in Bitcoin zu überweisen. Dieser Vorschlag ist für einen Rechtsanwalt, der eine vertraglich in Euro geschuldete Summe begleichen soll, nicht nur hochgradig unprofessionell, sondern auch ein bekanntes Manöver, um Gelder unauffindbar und ohne offizielle Nachweise zu verschieben. Wir haben diesen unseriösen Versuch selbstverständlich abgelehnt.

Die Entlarvung: Die Weigerung, eine einfache Lösung zu akzeptieren

Um ihm jede weitere Ausrede zu nehmen, machten wir einen einfachen und konstruktiven Vorschlag: Er solle in Ägypten ein Euro-Konto eröffnen, den Betrag dort in Euro einzahlen und uns die Kontodaten zur Bestätigung übermitteln. Dies wäre ein simpler, nachvollziehbarer Beweis seiner Zahlungsfähigkeit und seines guten Willens gewesen.

Dazu kam es nie.

Diese Weigerung, den einfachsten und saubersten Weg zu gehen, war für uns der endgültige Beweis: Es ging nie um technische Probleme, geschlossene Banken oder Währungsumrechnungen. Es ging von Anfang an darum, niemals zu zahlen.

Fazit: Wer zahlen will, findet einen Weg. Wer nicht zahlen will, findet Ausreden.

Die hier dokumentierte Chronik ist ein klares Warnsignal. Sie zeigt einen Akteur, der nicht nur Verträge bricht, sondern seine Opfer anschließend in einem Netz aus Lügen und falschen Hoffnungen gefangen hält.

Wir bekräftigen unsere Warnung an alle Investoren. Die von uns eingeleiteten rechtlichen Schritte in Ägypten und Deutschland werden dieser Vorgehensweise ein Ende setzen.

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Dr. Mohammed Reza-Abdul Hamid